Rückreise vom Himmelfahrtstreffen

Irgendwann geht ja jedes schöne Treffen zu Ende.
Wir haben jeden Tag genossen wo wir mit unseren Camper-Freunden über dies und jenes reden konnten.
Doch für die diverfamily war das ende des Treffens nicht das Ende des Urlaubs.

Walter und Therese wollten ja noch nach Holland da sie noch nie dort in Urlaub waren, besonders Amsterdam wollten sie mal besuchen.

Da ich ja bereits zwei mal in NL war, durfte ich auch ein bisschen den Reiseführer machen.
Das hat da schon bei der Auswahl des Campingplatzes angefangen, ok da war noch das Problem mit den Feiertagen und das alle Campinplätze ausgebucht waren.
So verschlug es uns auf einen Mini/Bauernhof Camping.

Ankunft
Der Camping Beukhof in Luntern kann ich nur empfehlen.
Für Kinder gibt es dort einen kleinen Streichelzoo und diverse andere Tiere in einem Gehege. So auch zwei Strausse die auch ab und zu mal Eier legen.
Die Eier werden dann Aufgebohrt und ihr könnt die Schale dann kaufen.
Mit dem Inhalt der Eier macht die Betreiberin dann die Runde auf dem Platz, wo dann jeder Interessierte etwas Schöpfen kann um sich z.B. ein Rührei zuzubereiten.

Utrecht
Am Tag nach der Anreise hab ich natürlich schon einen kleinen Ausflug nach Utrecht geplant, nichts grosses….. Walter und Therese hatten ihren Wohnwagen ja in der Werkstatt.
Utrecht soll ja das „alternative“ Amsterdam sein, nicht so mit Touristen überflutet.

Ich kann Utrecht nur jedem Empfehlen….schaut euch dort mal etwas um.
Vergesst jedoch nicht euch noch Zuhause etwas schlau zu machen, mit den Richtigen Infos könnt ihr auch schöne Touren in den Untergrund machen (glaub es geht da unter die Kirche)…Leider war bei meinen beiden Besuchen in Utrecht gerade keine Führung angekündigt.

Käse und Tulpen
Natürlich haben wir ja nicht nur Utrecht angeschaut.
So hatte ich auch eine kleine Tour nach Edam und anschliessendem Amsterdam Besuch.
Da ich ja nicht das erste mal in Amsterdam war, hab ich doch gleich mal gesagt „ich fahre“….besonders da ich ja bereits weis das in Amsterdam das Autofahren ziemlich an die Nerven gehen kann.

Doch zuerst wollte ich mit den Eltern etwas Käse kaufen gehen….so soll uns das Navi nach Edam lotsen.
Also waren bald einmal in Edam, das auto parkiert und wir vor der Brücke am warten damit wir trockenen Fusses über das Wasser kommen.

Zugbrücke ist noch oben

Nachdem die beiden Boote durch waren und die Brücke wieder unten konnten auch wir Richtung Zentrum weiter gehen.
Zuerst natürlich mal Käse schauen…oder doch eher kaufen.

Käsemarkt Edam

Nachdem wir uns für (wohl 1 Jahr) mit Edamer-Käse eingedeckt haben, ging es gemütlich an den Touristen Geschäften vorbei wieder Richtung Auto…wir wollten ja noch nach Amsterdam.


Also dann mal „mein“ Amsterdammer-Parkhaus im Navi programmiert und los gehts.
Als Parkhaus kann ich eigentlich jedem das „Parking Waterlooplein“ empfehlen.
Die Anfahrt ist relativ entspannt und ich finde es ist ein guter Startpunkt um Amsterdam anzusehen.

Vom Parking aus ging es erst mal zum Blumenmarkt.
Den muss man gesehen haben….so viel ich weis ist dies der grösste schwimmende Blumenmarkt den es gibt.
Schon von der Brücke aus gesehen ist die grösse des Blumenmarktes imposant….sieht man doch so schon das dies eigentlich Floss an Floss ist.
Was soll ich zum Blumenmarkt schreiben….geht dort unbedingt vorbei…egal ob ihr Blumen mögt oder nicht…da hat es für jeden was dabei….ja sogar für die Jungen gibt es gewisse Pflänzchen die ihr wohl besser NICHT als Souvenir mit nach Hause nehmt.

Unser Rundgang ging jedoch noch weiter und zwar Richtung „Oude Kerk“.
Den jungen Singele Jungs dürfte diese Kirche sicher ein Begriff sein….befindet sich diese doch gleich am Rand des Rotlicht Bezirks.
So kann man auch schon dort einigen der berühmten Fenster sehen.
Doch wir suchten ja nicht diese Art von Vergnügen sondern wollten einfach ein bisschen Amsterdam anschauen.
Und da wurde uns schon sehr viel gezeigt. Sind wir doch bereits auf dem Weg „Oude Kerk“ einem Strassen-Musiker begegnet (oder war das eher ein Grachten-Musiker?)

Hat er doch mit seiner Drehorgel und Trompete eine super Stimmung gezaubert….ja sogar im Zusammenspiel mit den Glocken von „Oude Kerk“.
Wir, wie auch viele weitere Leute wahren einfach begeistert.

Nach der kurzen Runde um die „Oude Kerk“ dachten wir das der weg Richtung Auto doch langsam ganz schön währe.
Nun ja wir mussten dafür halt einfach quer durch das Rotlichtbezirk gehen….ob das meiner Mama wohl was ausmacht?
Nöö sie hatte da kein Problem und meinte sogar „da hat es aber zum Teil auch ganz hübsche Frauen“….
Und nein ich werde euch von den Rotlichtfenstern keine Fotos zeigen….
Erstens ist es nicht gern gesehen (ja sogar Verboten) dort Fotos zu machen….ausserdem finde ich es Respektlos gegenüber den dort arbeitenden Frauen wenn man da Fotos macht und diese dann etwa auch noch im Internet postet.

So hier mache ich jetzt mal wieder ein ENDE…..über die Heimfahrt in die Schweiz schreibe ich da jetzt nichts, ich glaub Autobahngeschichten etc sind da sicher nicht so Interessant.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.